Die schlichte Form entspricht dem Biedermeier, ebenso das in die Rückenlehne eingefügte Dreieck, welches oftmals ebonisiert war, sowie auch die sich nach unten verjüngenden Stuhlbeine. Nicht untypisch war auch das Einfügen einer kleinen Sitzfläche mit Wiener Geflecht, das später auch bei den Gründerzeitstühlen gerne und großflächiger übernommen wurde.
Leider gibt es kein Foto vom ursprünglichen Zustand. Der Stuhl ist kaum wiederzuerkennen. Die gedrechselte Holzstange am Abschluss der Rückenlehne hat gefehlt. Die kleine Sitzfläche bestand aus Wiener Geflecht, das schon kaputt war. Auch die Holzfurnier musste teilweise ergänzt werden und natürlich wurde der gesamte Stuhl säuberlichst abgeschliffen.